Neuer Ferrari Konfigurator von Mackevision basiert auf Real-Time Game Engine

Der Ferrari Konfigurator im Händler-Showroom (Mackevision)

Der Ferrari Konfigurator im Händler-Showroom (Mackevision)

2014 hatte sich Armin Pohl – CEO von Mackevision – hier exklusiv zur Zukunft des Konfigurators geäußert. Jetzt bringt Ferrari in Zusammenarbeit mit Mackevision einen neuen Konfigurator in das Showroom der Händler. Wie weit liegen der Ausblick von Armin und die Ferrari-Realität auseinander?

Armin Pohl zur Zukunft des Konfigurators im Automobilmarketing

Im Kern waren das Armin’s Aussagen vor ein paar Jahren, wohin sich der Car Configurator entwickeln wird:

  • Es werden Funktionen und Features implementiert, so dass es es möglich wird, seinen Wagen komplett zu konfigurieren und diesen dann direkt als produzierten Film abspielen zu lassen.
  • Viele Optionen wie Lackfarbe und Felgen können während der Animation, interaktiv geschaltet werden.
  • Die „Realtime Technologie“ erlaubt das Fahrzeug in einer 3D – Engine live und „on the fly“ zu rendern bzw. zu visualisieren.
  • Die Realtime-Engine rendert das Fahrzeug und sämtliche Änderung „on the fly“, auf der Basis des Mastermodells des Fahrzeugs und der interaktiven Oberfläche.
  • Die Qualität nährt sich dem Fotorealismus an. In den meisten Fällen, erkennt selbst ein nicht Auto-Nerd einen erheblichen qualitativen Unterschied zwischen vorproduzierten CGIs (Computer Generated Images) und den Real-Time-Darstellungen.
  • Mittels Einbindung neuartiger Devices wie z.B. VR-Brillen, 3D-Fernseher könnten Kunden in der Zukunft sich die Produkte auf eine ganz neue Art und Weise begutachten.
  • Generell wird sich diese Art der Konfiguration auch in anderen Branchen wie Mode (Kleider, Hosen, Schuhe), Schmuck und Luxusgüter durchsetzten. Also bei Gütern, wo fotorealistische Darstellung und Detailgenauigkeit erwartet wird.

Ferrari Konfigurator im Showroom der Händler

Enzo Ferrari war ein Mann, den man getrost als Visionär bezeichnen kann. „Wenn du davon träumen kannst, dann kannst du es auch tun.“ Ferrari ist heute der Inbegriff des perfekten Autos, ein Traum von Millionen. Das Streben des Automobil-Herstellers nach Perfektion spiegelt sich aber nicht nur in der Produktion wider – sondern auch in der Customer Journey. Diesen Grundsatz hat Ferrari und Mackevision versucht auf den Konfigurator zu übertragen.

Ferrari Konfigurator als Baustein der Customer Journey

Ein zentraler Aspekt im Kaufprozess der Kunden ist die Konfiguration des Wunsch-Fahrzeugs in einem „Digital Showroom”. Hier möchte Ferrari an seine Identität anknüpfen und und vertraut auf ein System, das Maßstäbe setzt. Seit Anfang März haben Ferrari-Kunden weltweit die Möglichkeit, ihr Fahrzeug mit einem neuen Konfigurator zusammenzustellen. Mackevison sagt: „Die Qualität der Visualisierung und die Vielfalt der Konfigurationsmöglichkeiten sind außergewöhnlich und machen den Autokauf zum echten Erlebnis.“

Ferrari Konfigurator nutzt Game Engine-Technologie

Der Konfigurator basiert auf einer Game Engine, der vor Ort bei Ferrari-Händlern weltweit betrieben werden soll. Die Modellpalette von Ferrari wird in Zukunft in Echtzeit und in einer bisher unerreichten visuellen Qualität konfigurierbar sein.

Ferrari Konfigurator im Händler-Showroom 1 (Mackevision)

Ferrari Konfigurator im Händler-Showroom 1 (Mackevision)

Ferrari Konfigurator im Händler-Showroom 3 (Mackevision)

Ferrari Konfigurator im Händler-Showroom 3 (Mackevision)

Ferrari Konfigurator im Händler-Showroom 4 (Mackevision)

Ferrari Konfigurator im Händler-Showroom 4 (Mackevision)

Ferrari Konfigurator im Händler-Showroom 5 (Mackevision)

Ferrari Konfigurator im Händler-Showroom 5 (Mackevision)

Die Applikation bietet Ferrari-Händlern die größtmögliche Flexibilität im Verkaufsgespräch. Das individuell konfigurierte Fahrzeug lässt sich aus jedem Blickwinkel betrachten – ob Interieur oder Exterieur, Nahansichten, sogar Tag- und Nacht-Schaltungen sind möglich. Der Endkunde sieht daher sofort, wie sein zukünftiges Fahrzeug aussehen könnte. Auf dem Genfer Autosalons 2018 wurde das System Kunden und Händlern vorgestellt.

Wer sich das System nun live anschauen möchte – ob Konkurrent, Kunde, Agentur-Mitarbeiter oder Fan – der muss zum Ferrari-Händler in seiner Nähe und sich als Interessent ausgeben. Oder die Case Study von Mackevision lesen.

Dann kann man erst fundiert beurteilen, wie nah Armin Pohl mit seiner Prognose in diesem dynamischen Feld des Automobilmarketing an die Realität gekommen ist. Viel Spaß.

Volker Liedtke

Über Volker Liedtke

Volker Liedtke ist Interims-Manager und Berater für Digital Marketing. Bei Porsche beschleunigte er die Digitale Transformation der Unternehmenskommunikation. Bei Daimler verantwortete er den Aufbau des Mobile Marketing. Bei Audi relaunchte er das globale Markenportal www.audi.de. Bei GM/Opel entwickelte er die Cross Channel Strategie. Als Experte für Automotive Marketing ist er spezialisiert auf Digitale Transformation im Kommunikationsbereich. Mehr...