Studie prognostiziert Milliarden-Markt für InCar-Apps.

aJuniper Research mit dem Bericht zu der Entwicklung der In-Car-Apps (Quelle: Juniper Research)

Juniper Research mit dem Bericht zu der Entwicklung der InCar-Apps (Juniper Research)

In den nächsten fünf Jahren soll der Markt für Apps in Fahrzeugen stark wachsen. Eine Studie von Juniper Research prognostiziert Milliardenumsätze.

 

 

 

In den letzten Jahren hat sich bei den InCar-Apps viel getan: Immer mehr Automobilhersteller bieten nun App-taugliche Modelle an, die auf das Zusammenspiel von iPhone und anderer Smartphones vorbereitet sind. Ford tut dies zum Beispiel mit dem Spotify-Dienst von Ford. Aber auch Marken wie BMW, Mercedes, Opel und Toyota arbeiten an der Ausweitung ihrer Apps.

Juniper Research, ein Anbieter aus Großbritanien, spezialisiert auf die Recherche und Analyse globalen Hi-Tech-Kommunikation, hat versucht herauszufinden, was genau hinter diesem Trend steckt. In seinem Report mit dem sperrigen Namen „Connected Cars: Automotive Telematics & In-Vehicle Infotainment 2013-17“ hat sich Juniper Research  dem Thema der InCar-Apps gewidmet. Also Apps, die auf und in den Systemen der Fahrzeuge laufen. Herausgestellt hat sich, dass der Markt für InCar-Apps bis 2017 auf 1,2 Milliarden Dollar wachsen soll.

Statistiken sehen Milliardenumsatz für In-Car-Apps (Quelle: Ford)

Milliardenmarkt InCar-Apps? (Ford)

Ein Fazit der Studie:
Das Ökosystem der Infotainment-Systeme reift schnell. Die Hersteller geraten unter Preisdruck. Sowohl bei der Hard- als auch bei der Software.

Der Autor des Berichts Anthony Cox betont, dass der Verbraucher als Gewinner aus der genannten Gesamtentwicklung des App-Marktes hervorgehen wird. Das Thema „Vernetztes Auto“ wird aus seiner Sicht immer schneller wachsen. Außerdem, sagt Cox, wird sich der Markt der InCar-Apps künftig genauso vielfältig gestalten, wie es bei dem Markt der Smartphone-Apps bereits geschehen ist.

Während der Verbraucher in den Genuss einer neuen Bandbreite von Infotainment Systeme kommt, eröffnen sich auch neue Perspektiven für die OEMs: Eine neue Einnahmequelle und die Verlängerung ihres Geschäftsmodells. Ein fairer Deal für beide Seiten.

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